Vor einigen Jahren galt es noch als etwas Besonderes, im Internet und damit online zu sein – die Zeiten sind schon längst vorbei. So steht mittlerweile symbolisch für den Einzug des Netzes in den Alltag die verdutzte Frage Boris Beckers in einem Werbespot dieser längst vergangenen Zeiten: „Bin ich schon drin?“
Ein Akt ist es also nicht mehr, vielmehr Normalität geworden. Doch im Widerspruch hierzu steht eine weit verbreitete Unsicherheit und mangelndes Wissen, wenn es um die Terminologie rund um das World Wide Web geht. Hier nun ein kleiner Erklärungsversuch:
Website lässt sich am besten ins Deutsche mit Internetpräsenz oder Internetauftritt übersetzen. Falsch ist dagegen die synonyme Verwendung des Wortes Webseite. Eine Webseite ist eine einzelne HTML-Seite einer Website, sie wird im täglichen Gebrauch auch als Unterseite bezeichnet. Auf reticon bezogen: reticon.de ist die Website, diese News ist dagegen eine Webseite.
Der Begriff Page Impression (PI) oder Pageview spielt beim Online-Marketing eine Rolle. Er beschreibt Seitenaufrufe, d.h. Klicks auf Webseiten. Jeder Klick steht demnach für den Aufruf einer neuen Webseite. Die übergeordnete Messgröße wird als Unique Visit bezeichnet, hierbei geht es um das Aufrufen einer Website. Der mehrmalige Zugriff über ein und dasselbe Gerät wird dabei in einem bestimmten Zeitraum nur einmal gezählt. Diese Zuordnung ist mithilfe der IP-Adresse möglich, die vereinfacht gesprochen die Anschrift des verwendeten Gerätes darstellt. Geht also ein Laptop innerhalb von zehn Minuten immer wieder auf reticon.de, zählt es als ein Unique Visit.
Das führt zur nächsten Definition: Genau genommen gibt es noch einen Unterschied zwischen Unique Visits und Unique Visitors/ Unique Usern. Während ein Unique Visit nur den Vorgang beschreibt, verbergen sich hinter Unique Visitors die Menschen und damit die Zielobjekte der Werbetreibenden im Netz.
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