Am 29. Januar findet an der Ruhr-Universität Bochum ein Symposium statt, das für eine längere gemeinsame Zeit in der Schule eintritt - und sich damit gegen eine frühe Selektion ausspricht. Die Tagung möchte den bisher vorliegenden Studien zum Thema nachgehen.
Die Tagung wird veranstaltet von mehreren Partner: Institut für Erziehungswissenschaft und dem Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) an der RUB, dem DGB-Bezirk Nordrhein-Westfalen und der GEW Nordrhein-Westfalen (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft)
Aus der Ankündigung:
"Eines hat die PISA-Studie uns ganz klar gezeigt: Die soziale Herkunft ist in Deutschland entscheidend für den Schulerfolg unserer Kinder – mehr als in jedem anderen Land der OECD. Den Grund sehen viele Pädagogen darin, dass in Deutschland schon nach Klasse vier getrennt und ausgesiebt wird, viel früher als in anderen Ländern. „Länger gemeinsam lernen“ lautet daher die Forderung - und auch der Titel des Wissenschaftssymposiums 2009" (Quelle: PM Ruhr-Universität Bochum)
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