Neben Einstein ist 2005 auch Schillerjahr. Für Lehrerinnen und Lehrer
finden sich auf verschiedenen Internetseiten Unterstützung bei der
EInbindung von Themen rund um Friedrich Schiller.
Schiller starb vor 200 Jahren am 08. Mai 1805. Er ist einer der bedeutenden Autoren.
"Schiller ist ein Zeitgenosse des Übergangs vom absolutistischen zum bürgerlichen Zeitalter und der Französischen Revolution. Da sich das Bürgertum unter dem – in Deutschland kleinstaatlichen – Absolutismus nicht politisch artikulieren konnte und durfte, wurde die Literatur in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu einem zentralen Medium der Entfaltung des bürgerlichen Selbstbewusstseins. Das Pathos und die Empfindsamkeit in Schillers Werken bis um 1785 sind Ausdruck der Steigerung des Menschlichen, ein Prinzip, das dem Politischen im Sinne des Absolutismus als Machtspiel entgegengestellt wurde. Das Bürgerliche Trauerspiel als vorherrschendes Formelement beziehungsweise dessen Gegensatz 'Menschliches - Machtspiel' in den frühen Dramen bis Kabale und Liebe spiegelt dies wider.
Nach der Periode zwischen 1785 und 1795 mit Werken wie Don
Carlos und grundlegenden literaturtheoretischen Abhandlungen
wie Über die ästhetische Erziehung des Menschen und Über
naive und sentimentalische Dichtung entstehen zwischen 1795 und
1805 vor allem Dramen, die der Weimarer Klassik zuzuordnen sind. In
ihnen setzte Schiller das Programm der ästhetischen Erziehung des
Menschen um – den Ausgleich von Verstand und Gefühl. Er
beabsichtigte, mit der Wirkung auf das Publikum durch den Wechsel
von Idyllik und Dramatik den ästhetischen Menschen zu formen – als
Voraussetzung für den gewaltfreien Übergang zu einem vernünftigen
Staat und als Gegenprogramm zur Französischen Revolution wie auch zur
zeitgenössischen Politik, in der er nur rohe Kräfte am Werk
sah." (Quelle: Wikipedia)
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