Am 23. Januar 2007 sendet Quarks & Co um 21:00 Uhr im WDR-Fernsehen eine Sendung zum Thema: "Neues vom Gehirn - Wie wir lernen". Unter anderem sind auch die Auswirkungen von Medienkonsum und Computerspiele Thema der Sendung.
Neben der obligatorischen Debatte um Killerspiele (bei der wir auf Differenziertheit hoffen) geht es aber auch um das Lernen und die Entwicklung des Gehirns an sich.
23. Januar 2007
21: 00 Uhr, WDR-Fernsehen
Quarks & Co: Neues vom Gehirn: Wie wir lernen
Weitere Informationen unter: www.quarks.de
(Die Sendung wird am 27. Januar um 10:15 Uhr im WDR-Fernsehen wiederholt)
Aus der Ankündigung:
"Computerspiele, Fernsehen und Videos - wie beeinflussen sie Kinder und Jugendliche? Diese Frage bewegt nicht nur Eltern und Politiker, sondern auch Forscher - besonders, wenn das Spielen so genannter Ballerspiele am PC mit Amokläufen von Schülern in Verbindung gebracht wird, wie in Erfurt oder zuletzt in Emsdetten. Doch wirkt sich der gesteigerte Medienkonsum auch auf das Lernen aus? Quarks & Co stellt neue Forschungs-Ergebnisse vor, die zeigen welchen Einfluss PC-Spiele auf das Lernen haben.
Unser Gehirn ist Weltmeister im Lernen: Es beginnt schon vor der Geburt, Verbindungen zwischen unzähligen Nervenzellen zu knüpfen - und ist von da an ständig im Umbau. Im Alter wird das Gehirn zwar langsamer, aber es lernt weiter, bis zum Tod. Doch was heißt eigentlich "lernen"? Was passiert dabei in unserem Kopf? Wie schnell passt sich das Gehirn neuen Aufgaben an? Wie können wir uns beim Lernen motivieren? Wann lernen wir was am besten? Und warum lernen wir manches einfacher, während uns anderes extrem schwer fällt? Quarks und Co zeigt, welche Lernmechanismen jeden Tag in unserem Kopf ablaufen.
Babys ahmen Laute nach und lernen so das Sprechen. Kinder machen Bewegungen nach und lernen so das Laufen. Grundlage dieses Phänomens sind die so genannten Spiegelneuronen. Diese Gehirnzellen arbeiten, wenn wir andere Menschen beobachten oder uns in sie hineinversetzen. Sie bilden sogar eine Art Gedächtnis und helfen uns, Handlungen vorherzusehen und abzuschätzen. Quarks & Co erklärt, wie wichtig Spiegelneuronen für das Lernen sind.
Lernen kann süchtig machen - nach mehr Lernen. Wir finden Lust daran, Dinge zu verstehen und Probleme zu lösen. Wenn wir ein Aha-Erlebnis haben und entsprechend motiviert sind, schüttet unser Gehirn den Botenstoff Dopamin aus, der für die "Sucht" nach Lernen verantwortlich ist. Doch wann erhält das Gehirn einen "Dopaminkick"? Warum langweilen sich viele Kinder in der Schule, sind aber geradezu versessen auf Computerspiele? Quarks & Co macht sich auf die Suche nach Antworten.
Viele Eltern und Lehrer setzen auf frühe Förderung: Flötespielen für Dreijährige, naturwissenschaftlichen Experimenten im Kindergarten und Englischunterricht in der Grundschule. Kinder haben bestimmte "Zeitfenster", in denen sie Informationen schneller und besser aufnehmen, als zu einem späteren Zeitpunkt. Aber wann und in welcher Phase lernen wir was am besten? Quarks & Co stellt die neuesten Forschungsergebnisse vor und fragt, wann man am leichtesten eine Fremdsprache lernt.
"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr." So dachten auch Wissenschaftler lange Zeit. Sie waren überzeugt, dass bei Erwachsenen im Wesentlichen nur noch Gehirnsubstanz abgebaut wird. Heute weiß man, dass das Gehirn ähnlich wie ein Muskel trainiert werden kann - lebenslang auch beim Lernen. Quarks & Co macht den Selbst-Test: Wie schnell reagiert das Gehirn einer Quarks-Autorin auf neue Situationen?" (Quelle: WDR)
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