Einen der höchsten Preise in der deutschen Wissenschaft hat Prof. Dr. Klaus Mezger von der Universität Münster erhalten. In der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften wurde ihm der Leibniz-Preis der DFG überreicht.
"Prof. Klaus Mezger, der an der Universität Münster geschäftsführender Direktor des Mineralogischen Instituts und Leiter des Zentrallaboratoriums für Geochronologie ist, hat mit seiner Arbeitsgruppe Methoden entwickelt, mit denen sich das Alter von Gesteinen und damit der Erde und anderer Planeten wesentlich genauer bestimmen lässt, als dies bisher möglich war. Mit Hilfe der Isotopengeochemie und hochpräziser Messungen konnte der heutige Leibniz-Preisträger erstmals zeigen, dass sich die Kerne der Erde und des Mars innerhalb von 30 Millionen Jahren nach der Entstehung des Sonnensystems bildeten. Die in Münster entwickelten Methoden erreichen weltweit mit die höchste Präzision und finden Anwendung in einer Vielzahl grundlegender aktueller Fragen zur Entwicklung der Erde und anderer Himmelskörper." (Quelle: UPM, Universität Münster)
Prof. Metzger bekam den Preis von Bundesbildungsministerin Schavan, Ute Erdsiek-Rave, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und DFG-Präsident Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker überreicht.
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