Am kommenden Donnerstag (03. November) veröffentlichen die Kultusminister den zweiten Ländervergleich. Auf Grund einer DPA-Meldung überschlägt sich schon einmal die deutsche Medienlandschaft - obwohl substantiell kaum etwas gesagt wird.
Schaut man bei Google-News findet man aktuell über 80 Artikel, die sich mit dem Ländervergleich beschäftigen. Bei allen Meldungen steht im Vordergrund, dass die neuen Daten belegen, dass die Chancengleichheit an deutschen Schulen im Vergleich zur letzten Erhebung noch schlechter geworden ist.
Mehr oder weniger ausführlich wird dieses Wert dann über alle Bundesländer dekliniert - mehr Zahlen hat aber offensichtlich keine Veröffentlichung. Im Rest wird immer tapfer altes Material lauwarm serviert.
Und - auch ganz offensichtlich - basieren alle Artikel auf derselben DPA-Meldung. Das mag für DPA sicher schön sein, es spricht aber nicht für die Bildungsabteilungen deutscher Medien. Vielleicht sollte man manchmal besser den Mut haben auf die Veranstaltung zu warten.
Natürlich haben die Medien auf das Bildungsranking gewartet - das ist schön klar und einfach, denn da geht es weniger um Konzepte als um das Super-Bundesland und die Schlusslichter. Die Debatte um Bildung und Schule bringt das allerdings wenig voran.
Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen
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