An der zweiten PISA-Erhebungsrunde nehmen 15-Jährige in weltweit über 40 Staaten teil. Der Schwerpunkt liegt auf Mathematik. Lesen und Naturwissenschaften werden als Nebenkomponenten ebenfalls getestet. In der zweiten PISA-Runde ist Problemlösen als fächerübergreifende Kompetenz hinzugekommen. Ausser den Leistungstests werden in Fragebögen wichtige Hintergrundbedingungen und Kontextmerkmale erfasst. In Deutschland werden neben den international vorgegebenen Aufgaben auch national entwickelte Tests eingesetzt.
Die OECD-Studie PISA misst alle drei Jahre Leistungen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in den Bereichen Mathematik, Leseverständnis und Naturwissenschaften. Des Weiteren werden fächerübergreifende Kompetenzen erfasst, die für methodisches Vorgehen, selbstständiges Lernen und kooperatives Arbeiten notwendig sind. Die Ergebnisse werden unter Berücksichtigung sozialer Lern- und Lebensbedingungen der Jugendlichen ausgewertet.
Die heute startende PISA-Runde wird für 15-Jährige differenzierte Ergebnisse im Bereich der mathematischen Kompetenz erbringen. Daneben sind ebenfalls die Ergebnisse des erstmals getesteten Bereichs Problemlösen von besonderem Interesse.
Die ersten Ergebnisse werden Ende 2004 erwartet. Ein Bericht über die Ergebnisse der Bundesländer im Vergleich wird 2005 erscheinen.
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