Noch bis zum 22. Dezember läuft eine e-Petition, die sich mit dem Thema Open Access auseinandersetzt. Konkret wird in der Petition der kostenlose Zugang zu aus öffentlichen Geldern finanzierten Forschungsergebnissen gefordert.
Die Petition erfreut sich schon kurz nach dem Start über größeres Interesse und vor allem über eine steigende Anzahl an Unterzeichnern. Waren es gestern abend noch knapp 800 Unterzeichner sind es aktuell schon über 3.000.
Aus der Petition:
"Die öffentliche Hand fördert Forschung und Entwicklung nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung jährlich mit etwa 12 Milliarden Euro. Die Ergebnisse dieser Forschung jedoch werden überwiegend in kostenpflichtigen Zeitschriften publiziert. Es ist nicht angemessen, dass der Steuerzahler für die von ihm finanzierten Forschungsergebnisse erneut bezahlen muss.
Wegen der hohen Kosten und der Vielzahl wissenschaftlicher Zeitschriften sind Forschungsergebnisse nur in wenigen Bibliotheken einsehbar. Den meisten Bürgern ist der Zugang zu der von ihnen finanzierten Wissenschaft dadurch nicht nur erschwert, sondern de facto ganz verschlossen." (Quelle: Petition auf epetitionen.bundestag.de)
In den Diskussionen zur Petition gibt es meist positives Feedback - die kritischen Stimmen beschäftigen sich eher mit der Resonanz an sich. Denn die e-Petition erfährt wohl eine unzureichende Berücksichtigung durch die Politik.
Unabhängig davon ist es auf jeden Fall aus unserer Sicht gut, dass das Thema Open Access hier einmal mehr in der Vordergrund gerückt wird.


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1 Kommentar(e) zu "Petition zu Open Access"Die Petition hat mittlerweile sogar schon ihre eigene "Fan-Seite" auf Facebook: www.facebook.com/pages/ePetition-Kostenloser-Erwerb-wissenschaftlicher-Publikationen/210797663451?ref=nf
14.11.2009 13:08
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