An der Ruhr Universität Bochum (RUB) feiern rund 60 Absolventen kommenden Freitag ihren Master Kriminologie und Polizeiwissenschaft. Die Studierenden - Praktiker aus Justiz, Polizeidienst, Sozialarbeit und Psychologie - haben den blended-learning Studiengang seit Januar 2008 berufsbegleitend an der RUB absolviert.
Der weiterbildende Masterstudiengang schließt eine Lücke im Bildungssystem: In Deutschland in dieser Form einmalig bietet der Studiengang Berufstätigen die Möglichkeit, sich intensiv und wissenschaftlich mit Ursachen, aktuellen Problemen und Lösungen von Kriminalität zu beschäftigen. Charakteristisch ist die starke Praxisorientierung des Studiengangs, die sich auch in der Auswahl der Dozenten widerspiegelt - sie sind international renommierte Wissenschaftler sowie erfahrene Praktiker aus Justiz, Polizei und sozialer Arbeit.
Die Teilnehmer sind unter anderem berufserfahrene Juristen, Psychologen, Sozialpädagogen, Mediziner, Polizeibeamte und Sozialwissenschaftler. Die Altersspanne der Studierenden des ersten Jahrgangs reicht von 25 bis fast 60 Jahren.
Erster Jahrgang des "neuen" Studiengangs mit "Blended Learning"
In neuer Form präsentiert sich der Masterstudiengang Kriminologie und Polizeiwissenschaft seit 2008. Während die Studierenden bis dahin zwischen einem Präsenz- und einem Fernstudium wählen konnten, gibt es seitdem nur noch ein so genanntes "Blended-Learning-Studium", das aus E-Learning und aus Präsenzblöcken besteht. Ein Teil des zweijährigen Studiums läuft auf der Internet-Plattform der RUB.
Bewerbungsschluss für das nächste Studienjahr ist der 15. Juli 2010. Weitere Informationen www.makrim.de
(Quelle PM)
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