Verglichen werden Daten von 17 Ländern aus den Pisa-Erhebungen. Dabei wird für Deutschland (wieder) ein entäuschendes Ergebnis erwartet. "Vor allem konzentriert das dreigliedrige Schulsystem Schüler mit Migrationshintergrund in den Hauptschulen derart, dass die sich daraus ergebenden Probleme von den Lehrern dann kaum noch bewältigt werden können." erklärte Schleicher gegenüber dem Handelsblatt.
Dabei sieht Schleicher keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund und dem Bildungserfolg. Pisa habe gezeigt, dass es viele Länder mit einem weitaus höheren Anteil ausländischer Schüler gebe, die besser abschnitten als Deutschland. "Erschreckend ist vor allem, dass in Deutschland auch die ausländischen Schüler der zweiten Generation, die in Deutschland geboren sind, bei Pisa so schlecht abschneiden.", so der OECD-Experte.
Weitere Informationen:
Die Organisation für ökonomische Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Internet unter
www.oecd.org
(Quelle: Handelsblatt)
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