Wenn man sich die Nominierungen in den einzelnen Kategorien anschaut, stellt sich allerdings schon die Frage, was der Preis genau soll. Fast die Hälfte der Nominierten sind Web-Sites der Öffentlich-Rechtlichen, im Bereich TV sind es gar ausschließlich Angebote aus diesem Bereich.
Es finden sich auch kaum kleine und innovative Projekte dort, mag sein, dass es dort keine Bewerbungen gab, aber warum dort nur die großen (Sender und Agenturen) vertreten sind, bleibt eine Frage.
Und nicht zuletzt bleibt ein Fragezeichen bei der Website des Grimme-Online-Awards und des Grimme Instituts selbst. Wer einen bedeutenden Medienpreis vergibt, sollte auch seine eigenen Seiten "State of the Art" haben. Die Webseite des Grimme-Instituts ist schon ziemlich betagt, die des Online-Awards wirkt etwas frischer, hat aber mit der "Mutterseite" rein gar nichts zu tun ... ausser dem Beginn der kryptischen URL.
Aber wir wollen ja auch nicht meckern und mäkeln .. und sind gespannt der Gewinner, die da kommen.
Spannend für reticon-Leser sind die Nominierungen im Bereich
Medienjournalismus, unter nachfolgendem Link, können Sie sich diese
direkt anschauen:
Grimme-Online-Award-Kategorie Medienjournalismus
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