Vor fünf Jahren hatten das Land und die Kommunen das Projekt
"e-nitiative.nrw" zur Integration neuer Medien in den Unterricht
gestartet. Mehr als 175 Millionen Euro sind seitdem in die Ausstattung
der Schulen geflossen. Die Zahl der in nordrhein-westfälischen Schulen
verfügbaren Computer habe sich im Vergleich zu 1999 auf über 180.000
mehr als vervierfacht, sagte der Staatssekretär im Schulministerium,
Dr. Elmar Schulz-Vanheyden, am Freitag in Düsseldorf auf der
Abschlussveranstaltung der e-nitiative.nrw - Netzwerk für Bildung.
"Wir
haben mit der e-nitiative.nrw nicht nur ein gutes Fundament an
Ausstattung gelegt, sondern vor allem die notwendigen Grundstrukturen
für das Lernen mit neuen Medien geschaffen. Diese Strukturen und das
gewonnene Know-how werden wir auch in den kommenden Jahren weiter nutzen",
erklärte Dr. Elmar Schulz-Vanheyden. So sollen die insgesamt 54
e-teams, die die Schulen und Schulträger in allen Fragen zur Nutzung
der neuen Medien beraten, erhalten bleiben. Daneben wurde schon im
Sommer 2003 von der Landesregierung und neun Wirtschaftsunternehmen die
Stiftung Partner für Schule NRW gegründet, um die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Schule über den Bereich der neuen Medien hinaus weiter auszubauen.
Neue Medien eröffnen Schülern andere Möglichkeiten des Wissenserwerbs
und -transfers und ändern die Rolle des Lehrers grundlegend, sagte der
Staatssekretär. "Die Lehrer werden von Wissensmonopolisten zu Wissenmoderatoren",
so Schulz-Vanheyden. 90 Prozent aller Lehrer in NRW arbeiteten
inzwischen mit einem Computer, im Bevölkerungsdurchschnitt seien es nur
50 Prozent. In den vergangenen fünf Jahren hätten 80 Prozent aller
Lehrer eine Fortbildung zum Einsatz neuer Medien im Unterricht von der
"e- nitiative.nrw" genutzt.
Pressemitteilung des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder.
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