Das Gesellschaftsspiel "Scotland Yard" kennen sicher viele. Auf einem Stadtplan von London versuchen mehrere Spieler "Mr X" einzukreisen und zu fangen. Was bisher ein Brettspiel war, wurde nun an der Universität Bonn in die reale Welt versetzt.
Das Spielbrett wird eingetauscht gegen die echte Stadt, die Spieler werden mit GPS-Empfängern, Handy und einer speziell für diese Art des Spiels programmierte Umgebung ausgestattet.
Wie in der Vorlage des Brettspiels zeigt sich zu bestimmten Zeitpunkten die Position von "Mr X", gleichzeitig haben die studentischen Programmierer der Universität Bonn auch das Spielprinzip erweitert und beziehen die Umgebung der Stadt mehr mit ein.
"Steht der Spieler zum Beispiel auf einem Kirchturm, vergrößert sich nicht nur das reale, sondern auch das virtuelle Blickfeld des Spielers. Auf der Karte, die der mitgeführte Rechner anzeigt, erscheinen nun mehr Hinweise zur Position von Mr. X als vorher. Dieses „Adaptive Mobile Gaming“ ist eine Form der „Context Sensitive Intelligence“, der kontextsensitiven Intelligenz. Wissenschaftler der Universität Bonn betreiben in Kooperation mit den Telekom Laboratories in Berlin seit einigen Jahren angewandte Forschung auf diesem Gebiet." (Quelle: Universität Bonn)
Die Software entstand im Rahmen eines Praktikums "Extreme Programming", das in diesem Jahr zum 12. Mal stattfand und das Studierende nicht nur aus Bonn begeistert.
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