Aus der Ankündigung:
"Blinde werden sehen, Lahme gehen. Die biblische Verheißung wird
wahrscheinlicher. Forscher entwickeln elektronische Netzhautimplantate und
Neuroprothesen, die durch das Gehirn gesteuert werden können. Bald wachsen uns
möglicherweise sogar fehlende Körperteile nach. Doch wie verändern
Medizintechnik und Genmanipulation unser Leben?
Der Film aus der Reihe "Z wie Zukunft" behandelt das Thema "Medizin". Einem
Motorradfahrer hat es ein Bein abgerissen. In nicht allzu ferner Zukunft wird
es - wie der Schwanz einer Eidechse - einfach nachwachsen. An diesem Ziel
arbeitet jedenfalls die regenerative Medizin. Sie erforscht beispielsweise
Kunststoffe, die geschädigte Zellen, Gewebe und Organe ersetzen sollen. Auch
für Blinde gibt es Hoffnung: Ein elektronisches Netzhautimplantat wird derzeit
von Eberhart Zrenner in der Augenklinik Tübingen erprobt. Der Neuroprothetiker
Klaus Peter Koch vom Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik hat
Elektroden entwickelt, die Gehirn und Armprothesen funktionell miteinander
verbinden. Diese Schnittstellen zwischen Körper und Körperersatz und die neu
gewonnene Fähigkeit zur Kommunikation zwischen Medizinmaschine und Gehirn
leisten ein Übriges, dass das Kunstprodukt dem lebendigen Original immer
ähnlicher wird. Die Angst vor durch implantierte Chips ferngesteuerten Menschen
ist für Peter Fromherz vom Max-Planck-Institut für Biochemie jedoch auf
absehbare Zeit unrealistisch: "Es macht keinen Sinn, sich in den nächsten 50
bis 100 Jahren darüber Gedanken zu machen!" Die Dokumentation
"Mensch-Maschinen. Die Zukunft unseres Körpers" zeigt die Spannbreite der
Forschung von regenerativer Medizin und Prothetik und fragt, wie weit die
künstlichen Eingriffe des Menschen in die Evolution gehen können und dürfen. " (Quelle: ZDF)
Sendetermine:
31.01.2008
ZDF-Dokukanal
11:00 Uhr und
23:30 Uhr
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