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Medientipp: Die Rückkehr der Sintflut

Ilulissat ist die drittgrößte Stadt Grönlands. Die Kommune liegt am Ostufer der Disko-Bucht und hat insgesamt rund 4.500 Einwohner.
Bildrechte: ZDF / © ZDF/Jens Monath

Medientipp: Die Rückkehr der Sintflut

29.03.2008, (MR)

Am Montag, 31.03.2008, sendet Arte den ersten Teil der zweiteiligen Dokumentation "Rückkehr der Sintflut". Der Film greift die aktuelle Debatte um den Klimawandel auf und versucht die Auswirkungen für unsere Kinder aufzuzeigen. An drei Szenarien werden die Folgen konkret gezeigt, u.a. für die Stadt Köln.

Inzwischen ist es ja recht modern halbreale Sciencefiction-Szenarien aufzumalen, Arte geht diesen Weg jetzt auch beim Thema Klimawandel:

Aus der Ankündigung:

""Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen zum weltweiten Klimawandel und seinen Folgen, erzählt die zweiteilige Dokumentation die fiktiven Geschichten dreier Zukunftskinder im Jahr 2032.
Die Welt hat ihr Gleichgewicht verloren. So schwindet in Grönland unaufhaltsam das Eis. Experten gehen davon aus, dass die riesigen Eisberge völlig abschmelzen und große Teile Asiens, Amerikas und Europas auf Dauer überflutet werden. Das Gesicht unseres Planeten wird sich als Folge des Treibhauseffektes in den kommenden 50 Jahren dramatisch verändern. Schon heute spüren wir die Auswirkungen des Klimawandels. Unsere Kinder und Enkel wird die Katastrophe mit voller Wucht treffen. Wie wird sich ihr Leben verändern? Was wird aus den Menschen an so unterschiedlichen Schauplätzen wie Bangladesch, New York oder Köln? In drei Szenarien beschreibt die zweiteilige Dokumentation - basierend auf internationalen Forschungsergebnissen - drei Familienschicksale und wirft einen Blick in die Zukunft, über die seriöse Klimaforscher schon heute erstaunlich präzise Aussagen machen können.
Faszinierende Bilder des Schweizer Klimaforschers Konrad Steffen beweisen, wie eng die Klimaphänomene weltweit zusammenhängen. Dieselbe Erwärmung, die das Grönland-Eis zum Schmelzen bringt, wird in Köln am Rhein schon in naher Zukunft für extreme Niederschläge sorgen. In 30 Jahren wird sich die Hochwassergefahr mehr als verdreifachen. Um mehr als vier Meter pro Tag könnte der Rhein an einem einzigen Tag steigen. Als Folge werden Seuchen ausbrechen und die Trinkwasserversorgung nicht mehr gewährleistet sein.
Was in Köln wie eine Horrorvision wirkt, ist in Bangladesch schon heute jährlich wiederkehrende Realität. Die Zeitabstände zwischen den großen Fluten haben sich deutlich verkürzt. Doch wie sieht die Zukunft für dieses Land aus, das in weiten Teilen nur Zentimeter über dem Meeresspiegel liegt?

Exklusive Dokumentaraufnahmen von Expeditionen zu den Brennpunkten des Klimawandels bilden das wissenschaftliche Fundament des Zweiteilers.
Im ersten Teil begleitet ein Kamerateam den Klimaforscher Konrad Steffen auf einer Forschungsreise nach Grönland, wo er seit über 30 Jahren den Umfang des polaren Eisschildes vermisst. Die Grundlage für die realistische Annahme, dass Grönlands Eismassen unwiederbringlich verschwinden werden.
Der zweite Teil, den ARTE morgen um 19.00 Uhr zeigt, führt die Zuschauer in die Hoch-Anden Perus. Dort forscht der Klimatologe Lonnie Thompson. Auf seiner jüngsten Expedition hat sich erneut bestätigt, was der US-Amerikaner seit Jahrzehnten beobachtet: auch die tropischen Gletscher schmelzen in einem fast Atem beraubenden Ausmaß. Entwicklungen, wie sie Steffen, Thompson und andere Experten vorhersagen, wurden für die Dokumentation in realistische und ergreifende Szenarien aus der Welt von morgen übertragen." (Quelle: Arte)

Arte: Rückkehr der Sintflut (Teil 1)
Montag, 31.03.2008: 19:00 Uhr

Arte: Rückkehr der Sintflut (Teil 2)
Dienstag, 01.04.2008: 19:00 Uhr

Die komplette Dokumentation wird am 15. und 22. April 2008 jeweils um 20:15 Uhr im ZDF wiederholt.

 

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