Am Montag, 31.03.2008, sendet Arte den ersten Teil der zweiteiligen Dokumentation "Rückkehr der Sintflut". Der Film greift die aktuelle Debatte um den Klimawandel auf und versucht die Auswirkungen für unsere Kinder aufzuzeigen. An drei Szenarien werden die Folgen konkret gezeigt, u.a. für die Stadt Köln.
Inzwischen ist es ja recht modern halbreale Sciencefiction-Szenarien aufzumalen, Arte geht diesen Weg jetzt auch beim Thema Klimawandel:
Aus der Ankündigung:
""Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen zum weltweiten
Klimawandel und seinen Folgen, erzählt die zweiteilige Dokumentation
die fiktiven Geschichten dreier Zukunftskinder im Jahr 2032.
Die
Welt hat ihr Gleichgewicht verloren. So schwindet in Grönland
unaufhaltsam das Eis. Experten gehen davon aus, dass die riesigen
Eisberge völlig abschmelzen und große Teile Asiens, Amerikas und
Europas auf Dauer überflutet werden. Das Gesicht unseres Planeten wird
sich als Folge des Treibhauseffektes in den kommenden 50 Jahren
dramatisch verändern. Schon heute spüren wir die Auswirkungen des
Klimawandels. Unsere Kinder und Enkel wird die Katastrophe mit voller
Wucht treffen. Wie wird sich ihr Leben verändern? Was wird aus den
Menschen an so unterschiedlichen Schauplätzen wie Bangladesch, New York
oder Köln? In drei Szenarien beschreibt die zweiteilige Dokumentation -
basierend auf internationalen Forschungsergebnissen - drei
Familienschicksale und wirft einen Blick in die Zukunft, über die
seriöse Klimaforscher schon heute erstaunlich präzise Aussagen machen
können.
Faszinierende Bilder des Schweizer Klimaforschers Konrad
Steffen beweisen, wie eng die Klimaphänomene weltweit zusammenhängen.
Dieselbe Erwärmung, die das Grönland-Eis zum Schmelzen bringt, wird in
Köln am Rhein schon in naher Zukunft für extreme Niederschläge sorgen.
In 30 Jahren wird sich die Hochwassergefahr mehr als verdreifachen. Um
mehr als vier Meter pro Tag könnte der Rhein an einem einzigen Tag
steigen. Als Folge werden Seuchen ausbrechen und die
Trinkwasserversorgung nicht mehr gewährleistet sein.
Was in Köln wie
eine Horrorvision wirkt, ist in Bangladesch schon heute jährlich
wiederkehrende Realität. Die Zeitabstände zwischen den großen Fluten
haben sich deutlich verkürzt. Doch wie sieht die Zukunft für dieses
Land aus, das in weiten Teilen nur Zentimeter über dem Meeresspiegel
liegt?
Exklusive Dokumentaraufnahmen von Expeditionen zu den
Brennpunkten des Klimawandels bilden das wissenschaftliche Fundament
des Zweiteilers.
Im ersten Teil begleitet ein Kamerateam den
Klimaforscher Konrad Steffen auf einer Forschungsreise nach Grönland,
wo er seit über 30 Jahren den Umfang des polaren Eisschildes vermisst.
Die Grundlage für die realistische Annahme, dass Grönlands Eismassen
unwiederbringlich verschwinden werden.
Der zweite Teil, den ARTE
morgen um 19.00 Uhr zeigt, führt die Zuschauer in die Hoch-Anden Perus.
Dort forscht der Klimatologe Lonnie Thompson. Auf seiner jüngsten
Expedition hat sich erneut bestätigt, was der US-Amerikaner seit
Jahrzehnten beobachtet: auch die tropischen Gletscher schmelzen in
einem fast Atem beraubenden Ausmaß. Entwicklungen, wie sie Steffen,
Thompson und andere Experten vorhersagen, wurden für die Dokumentation
in realistische und ergreifende Szenarien aus der Welt von morgen
übertragen." (Quelle: Arte)
Arte: Rückkehr der Sintflut (Teil 1)
Montag, 31.03.2008: 19:00 Uhr
Arte: Rückkehr der Sintflut (Teil 2)
Dienstag, 01.04.2008: 19:00 Uhr
Die komplette Dokumentation wird am 15. und 22. April 2008 jeweils um 20:15 Uhr im ZDF wiederholt.
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