Der Christliche Medienverbund (KEP) ruft auf vom 9.-17. April eine Woche lang einmal "offline" zu sein - bzw. genauer seinen privaten Medienkonsum deutlich einzuschränken.
Aus der Ankündigung:
"Offline aktiv sein - das bedeutet:
- Raus aus dem Sessel und Zeit aktiv gestalten
- Computer, Fernseher, Spielkonsolen und Gameboy
bleiben ab 18 Uhr und am Wochenende aus- Freizeit gemeinsam gestalten, als Familie, mit Freunden oder Nachbarn
- Zeit haben für gute Gespräche
- zur Ruhe kommen
Grudsätzlich finde ich solch einen gezielten Verzicht einmal ganz gut (das klappt auch gut mit anderen Dingen als Medien). Was mich etwas daran stört ist dieses unterschwellige Bild, das dort von dem "Medienkonsumenten" aufgebaut wird. Nach deren Vorstellungen scheint der "Online" vermutlich das Gegenteil des Offliners zu sein, d.h. der Onliner sitzt vermutlich den ganzen Abend im Sessel vor seinen Medien, hat keine gemeinsame Freizeit mit der Familie, führt nur gute Chats aber keine guten Gespräche und ist so ein rastloser Typ.
Ansonsten - nette Aktion, vielleicht machen wir hier reticon auch mal eine Woche zu, das wäre doch einmal was.
Weitere Informationen
- KEP: Offline aktiv sein
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