Im LawBlog findet sich eine nette kleine Geschichte über die Schwierigkeiten mit Mathematikhausaufgaben im dritten Schuljahr. Und es liegt eher weniger an den Kenntnissen der Schüler als vielmehr an schlecht gemachtem Material.
Udo Vetter formuliert es so schön, dass wir ihn einfach zitieren:
"Sophie hat zwei Rechtsanwälte gefragt. Und eine Sekretärin. Alle haben sich ihre Mathe-Hausaufgabe angesehen. Dann haben sie so getan, als hätten sie dringend was anderes zu tun.Im LawBlog finden Sie auch die Aufgabe, Sie können es ja einmal selbst probieren. Interessant ist auch die Diskussion in den Kommentaren. Das größte Problem ist schlicht die Aufgabenstellung zu verstehen (über Sinn und Zweck kann man dann auch noch streiten).
Aber wahrscheinlich sind sie nur zu dumm für die 3. Klasse." (Quelle: LawBlog)
Die Verlage werden natürlich sagen, dass man selbstverständlich die Aufgabe sofort versteht, da der Typ sicher 20 Seiten vorher eingeführt und erklärt wurde.
Trotzdem sind auch die Kommentare, die wir häufig mitgeteilt bekommen, dass Eltern ihren Kindern nicht mehr helfen können, da Sie schon die Aufgabenstellung nicht nachvollziehen können.
Gehässige Stimmen sagen, dass das nur logisch ist: Wenn die PISA-Generationen anfangen Texte zu formulieren, muss das schiefgehen - aber das sind nur die gehässigen Stimmen. Und sicher ist es auch zu pauschal auf Verlage einzuhämmern, denn häufig genug wird dort ein großer Aufwand in den Redaktionen gemacht.
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