In den letzten Tagen konnte man an zwei Beispielen wunderbar sehen, dass Nutzer zu ihren Marken eine besondere Beziehung haben und Fehltritte ihrer Firma genau beobachten. Ein Beispiel ist Google, das mit dem China-Engagement in der Kritik steht. Gerade zieht Skype nach und bietet Klingeltöne für seine Software.
Schaut man auf die empörte Diskussion zu Google wird klar, dass hier die Latte für Google hoch angesiedelt wird. Kaum ein Autokonzern wird auf Grund seiner Werke in China scharf kritisiert, dass dieser sich an lokale Gesetzgebung in China hält, wird nicht in Frage gestellt. Bei Google schlugen die Wellen hoch, dass die Suchindizes z.B. in Deutschland auch extra angepasst wird und damit eine Form der Zensur ausgeübt wird, interessiert dabei kaum. Damit soll keineswegs Verständnis für China und die dortige Politik aufgebracht werden - nur wäre die jetzt geäußerte Kritik dann bitte bei jeglichem China-Engagement zu äußern.
Google hat sich als Marke seine Fangemeinde verschafft, die Google gerne als good guy sehen möchten.
Und auch Skype bekommt Kritik, dachte man doch hierzulande, die Welle der Klingeltöne wäre endgültig abgeebbt, doch mit den kosntepflichtigen Klingeltönen für Skype macht sich das Unternehmen kaum neue Freunde. Die "Gemeinde" hat sowieso kritisch zur Kenntniss genommen, dass Skype inzwischen ein Teil von Ebay ist.
Und so zeigt sich, dass große Marken es nicht einfach haben - die Messlatte für sie liegt oft höher als andere Firmen.
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