Auf Kabel1 startete dieser Tage eine nette Serie: Life on Mars. Ganz unpädagogisches Thema, aber eine gut gemachte Reihe aus dem Hause der BBC. In Groß-Britannien war die Serie ein großer Erfolg, im letzten Jahr u.a. mit einem Emmy ausgezeichnet.
Weshalb die Serie uns anspricht:
Im Zentrum steht die Frage nach Wirklichkeit und Realität. Der Polizist Sam Tyler (gespielt von John Sinn) hat einen Autounfall und erwacht im Jahr 1973. Neben dem Leben im Jahr 1973 dreht sich vieles um die Frage, was denn nun Realität ist - befindet er sich im Koma, aus dem es aufzuwachen gilt und die Welt 1973 wird ihm von seinem Gehirn vorgegaukelt?
Oder haben Aktionen, die er 1973 macht nachher Auswirkungen auf seine Realität?
Neben wirklich guten Schauspielern wird so ein interessanter und teils bizarrer Plot aufgemacht. Die Geschichte zieht den Zuschauer schnell in den Bann und noch schneller in die 70er Jahre. Der Titel Life on Mars ist denn auch einem David Bowie-Stück entlehnt.
Gerade im Gegensatz zu den restlichen Krimi- und Detektivserien im Fernsehen, die momentan aus CSI in allen seinen Varianten und Kopien hervortun, hebt sich Life on Mars deutlich ab.
Gleichzeitig der Hinweis, dass sich solch filmische Produktionen durchaus immer wieder gut in Schule und Studium als Ausgangspunkt zu kleinen philosophischen Reisen rund um Konstruktivismus & Co. thematisieren lassen.
Kabel1 strahlt jeweils samstags ab 20:15 Uhr zwei Folgen hintereinander aus, die erste Staffel läuft noch bis Ende Februar.
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