Zum ersten Mal werden in diesem Jahr in NRW in allen 4. Klassen der
Grundschulen zentrale Lernstandserhebungen durchgeführt. Im Mittelpunkt
stehen dabei die Leistungen in Mathematik und Deutsch.
Es handelt
sich hierbei nicht um eine Form "Klassenarbeit", die den Stoff der
letzten Wochen abfragt, sondern es soll der grundsätzliche Stand der
Schüler zu Beginn der 4. Klasse festgehalten werden.
Anzwei Tagen
werden einmal Aufgaben in Mathematik und einmal Aufgaben in Deutsch zu
bewältigen sein. Alle 3.500 Grundschulen in NRW nehmen an dieser
Untersuchung teil. Die Aufgaben sind so konzipiert und ausgearbeitet,
dass die Lehrer die Auswertung selbst vornehmen können und so den
Kindern und auch den Eltern eine gezielte Rückmeldung geben können.
Zusätzlich werden zufällig über hundert Grundschulen ausgewählt, deren
Ergebnisse durch die Universität Koblenz-Landau wissenschaftlich weiter
ausgewertet werden.
Im November folgt in NRW dann die Lernstandserhebung in allen neunten Klassen.
Auf Dauer erhält man so viele interessante Informationen die
(hoffentlich) auch dazu dienen werden, die Qualität an den Schulen zu
verbessern. Aber wie immer gilt zu sagen: Eine Erhebung ist natürlich
nur der Einstieg in eine Qualitätsverbesserung, es ist quasi die
Diagnose. Ändert sich im Folgenden nichts, z.B. gezielte Fortbildung,
Verbesserung der Ausstattung, Änderung von Lehr- und Lernmethoden, wird
sich nur sehr wenig ändern.
Aber wir wollen nichts vorab schlechtreden, die Erhebungs ist mit Sicherheit der erste richtige Schritt.
Weitere Informationen gibt es im Bildungsportal NRW.
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