Heute wurde in Berlin der Leibnizpreis 2007 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vergeben. In diesem Jahr betrug die Fördersumme 2,5 Millionen Euro. Der Leibnizpreis ist damit weiterhin der höchstdotierte Forschungspreis in Deutschland.
Die Preisverleihung fand heute in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt.
Die DFG dokumentiert ausführlich die Preisverleihung mit Bildern und Texten der gehaltenen Reden.
Die Preisträger wurden schon im Dezember 2006 bekanntgegeben, heute war quasi der feierliche offizielle Akt der Preisverleihung.
"Die neuen Leibniz-Preisträger erhalten 2007 erstmals eine Fördersumme von bis zu 2,5 Millionen Euro (vormals: 1,55 Millionen Euro) und können diese Mittel in einem Zeitraum von bis zu sieben Jahren (vormals: fünf Jahre) flexibel für ihre Forschungsarbeiten einsetzen.
Das Leibniz-Programm wurde 1985 eingerichtet mit dem Ziel, die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern, ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern, sie von administrativem Arbeitsaufwand zu entlasten und ihnen die Beschäftigung besonders qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu erleichtern." (Quelle: DFG)
Wir haben für Sie einige Informationen rund um den Leibniz-Preis zusamengestellt. Insbesondere folgt die DFG leider dem allgemeinen Trend Angst vor externen Links zu haben, so findet sich in der ansonsten ausführlichen DFG-Pressearbeit kein Link auf die jeweiligen Forschungs-Webseiten der Preisträger.
Wir haben uns erlaubt eine kleine Liste für Sie zusammenzustellen.
Zum Leibniz-Preis
Die Preisträger mit ihren Webseiten
- Prof. Dr. Jens Claus Brüning
Institut für Genetik der Universität Köln - Prof. Dr. Patrick Bruno
Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, Halle/Saale - Prof. Dr. Magdalena Götz
GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Neuherberg - Prof. Dr. Peter Gumbsch
Institut für Zuverlässigkeit von Bauteilen und Systemen der Universität Karlsruhe - Prof. Dr. Gerald Haug
Department Geodynamik am GeoForschungsZentrum Potsdam - Prof. Dr. Bernhard Jussen
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld - Prof. Dr. Guinevere Kauffmann
Max-Planck-Institut für Astrophysik, Garching - Prof. Dr. Falko Langenhorst
Institut für Geowissenschaften der Universität Jena - Prof. Dr. Oliver Primavesi
Institut für Klassische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München - Prof. Dr. Detlef Weigel
Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, Tübingen
Informationen zum Artikel