2001 sprengten die Taliban in Afghanistan die berühmten Steinbuddhas. Forscher der TU Wien helfen nun mittels eines 3D-Image-Laserscanners eine virtuelle Rekonstruktion zu erstellen. An der RWTH Aachen entsteht derzeit ein Computermodell.
Bei dieser Arbeit wird eines ersichtlich: Interdisziplinarität ist gefragt. Geodäten, Geoinformatiker, Mathematiker, Informatiker, Photogrammeten usw. - alles Spezialisten, die ihr Know-How zusammenbringen müssen, um eine derartige Rekonstrution zu ermöglichen.
""Mit 120 kg Gepäck, darunter ein Raumscanner, bin ich nach Bamiyan (Afghanistan) gereist und habe dort acht Tage lang am 3D-Scanning der Nische des 'Kleinen Buddhas' (Höhe 38 m) gearbeitet," berichtet Projektassistentin Irmengard Mayer über ihr abenteuerliches Forschungsprojekt im vergangenen Oktober." (Quelle: TU Wien)
3D-Scans werden inzwischen immer häufiger verwendet. Die Möglichkeiten sind faszinierend. Weitere Informationen unter: Forscherin der TU Wien scannt afghanische Buddha-Statuen
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