Unter dem Titel "DRM killed the video star" findet sich bei "The Register" eine nette Geschichte zur Auswirkung von DRM (Digital Right Management). Die Juroren des Bafta awards (British Academy of Film and Television Arts) konnten den nominierten Spielberg-Film "Munich" nicht schauen, da sie DVD Region 1 Code DVDs bekamen.
Hintergrund ist die (recht willkürliche) Aufteilung der Welt durch die Filmindustrie. Man möchte dort die Absatzgebiete unter Kontrolle haben und gezielt bestücken können. Region 1 ist Nordamerila/USA und wir Europäer sind Region 2. Eine DVD, die für Region-1 produziert wurde, lässt sich nicht auf einem Region-2 DVD Player abspielen. Es sei denn, es handelt sich um einen sogenannten Multi-Region-Player.
Aber selbst das war in diesem Falle nicht möglich, die DVDs waren wohl so codiert, dass sie nur abgespielt wurden: " DVD players supplied by Dolby-subsidiary Cinea" (Quelle: The Register)
Na da gratulieren wir doch herzlich - Steven Spielberg wird es verschmerzen können, aber ein nettes peinliches Mosaiksteinchen ist die Geschichte auf jeden Fall.
Weitere Informationen unter
- The Register: DRM killed the video star
- Aufmerksam geworden durch den Artikel auf netzpolitik.org
netzpolitik.org: DRM killed the video star
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