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Kinder sitzen am Computer

Computer

Konsum- und Medienverhalten von Kindern

11.08.2007, (RK)

Auch wenn Computerspiele zunehmend die Freizeit dominieren - Kinder greifen weiterhin gerne zu Kids-Magazinen. Das ist das Ergebnis der diesjährigen "Kids Verbraucher Analyse" (Kids VA) aus dem Egmont Ehapa Verlag, Berlin, bei der rund 1600 6- bis 13-Jährige zu ihrem Verbraucher- und Medienverhalten befragt wurden.

Die 40 untersuchten Kinder-Kaufmagazine erzielen eine Nettoreichweite von 68 Prozent bei den Befragten. Als beliebtestes Magazin behauptet sich Ehapas "Micky Maus"-Magazin mit einer Reichweite von 11,8 Prozent, gefolgt von "Disneys Lustiges Taschenbuch" und dem Pferdetitel "Wendy".
 
Das Internet ist jedoch mittlerweile immer stärker auf dem Vormarsch. Zwei von drei Kindern sitzen mitlerweile regelmäßig zu Hause vor dem Computer (insgesamt ca. 3,7 Millionen - rund 300.000 mehr als noch vor zwei Jahren). Spielen bleibt dabei die Hauptbeschäftigung (93 Prozent). Aber immer mehr wird auch das Internet genutzt (64 Prozent). Dort werden nicht nur  Informationen gesucht, sondern gechattet.

Die Kommunikation spielt bei Kindern und Jugendlichen ohnehin eine große Rolle. Das zeigt sich auch bei der Handynutzung. Mittlerweile sind rund 2,1 Millionen Kids mobil erreichbar. Vor allem die 10- bis 13-Jährigen haben bereits ein eigenes Gerät (62 Prozent). Von den 6- bis 9-Jährigen besitzen jedoch nur 11 Prozent ein Handy - obwohl sie es sich sehr wünschen (48 Prozent).

Bemerkenswert auch die Zahlen zur Kaufkraft der Kinder und Jugendlichen: "Über 1,5 Milliarden Euro regelmäßige Geldzuwendungen und fast eine weitere Milliarde Euro an Geldgeschenken (Geburtstag, Weihnachten, Ostern) können die 5,76 Millionen Kinder im Jahr ausgeben. Monatlich gibt es durchschnittlich 22,11 Euro Taschengeld (Vorjahr 20,47 Euro) und zum Geburtstag und an Weihnachten zusammen 152 Euro Bares auf die Gabentische (Vorjahr 145 Euro). Auch der Osterhase brachte neben Eiern noch im Schnitt 17 Euro mit. Auf fast vier Milliarden Euro beläuft sich inzwischen das Sparvermögen der Kids. Das sind 692 Euro pro Kind und damit beeindruckende 12,5 Prozent mehr als im Vorjahr (615 Euro). Die Sparfreudigkeit der Kids bleibt mit 83 Prozent weiter auf dem hohen Niveau vergangener Jahre."

(Quelle: Horizont/Ehapa)

 

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