Durch das Konjunkturpaket ist momentan viel Geld auch für Bildung und Schule "in Reichweite". Das Netzwerk "Archiv der Zukunft" möchte aber nicht nur eine Renovierung der Gebäude sondern ruft auf, die Sanierung auch als Chance für eine pädagogische Neuorientierung zu nutzen. Hierzu veranstaltet das Netzwerk vom 20.-22. März den Kongress "Der dritte Pädagoge" in Münster.
Das Netzwerk hatte zuletzt durch den großen Bildungskongress am Bodensee auf sich aufmerksam gemacht (für reticon berichtete Tobias Hübner).
Da unsere "pädagogischen Wurzeln" in Münster liegen und wir uns den Ideen des Netzwerks "Archiv der Zukunft" sehr verbunden fühlen - können wir den Kongress in Münster nur empfehlen.
Zur Ausrichtung des Kongresses zitieren wir Reinhard Kahl:
"Liebe Mitglieder im Netzwerk, liebe Freunde des Archivs der Zukunft,
wie Sie wissen, sollen Schulen, Kindergärten und Hochschulen in Deutschland vom Konjunkturprogramm des Bundes und der Länder profitieren. Aber man muss über die notwendige Sanierung hinaus denken.
Es ist Zeit für einen pädagogischen Umbau.
Es geht gleichermaßen um den Raum, die Atmosphäre und die Choreografie des Lernens und Lehrens.
Das Konjunkturprogramm öffnet Chancen.
Es gilt, Pädagogen und Architekten, Kommunalpolitiker und NGOs, aber auch Eltern, Schüler und Künstler, also die Intelligenz der Praxis zusammen zu bringen.
Das muss bald sein. Also haben wir wieder mal das gemacht, was unser Ehrenmitglied Hartmut von Hentig über seinen Vater, der bei der Kavallerie war, so erzählt: In schwierigen Situationen stieg er vom Pferd und warf den Sattel über das Hindernis. Das Pferd sprang hinterher und ihm folgte der Reiter." (Quelle: Reinhard Kahl, Newsletter Adz)
Weitere Informationen
- Archiv der Zukunft: Kongress "Der dritte Pädagoge" (20.-22. März, Münster)
- reticon-Report: Der adz-Kongress am Bodensee
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