Für manchen beginnt das neue Jahr mit einem lauten Knall - und danach einem aktuen Hörverlust, dem sogenannten Knalltrauma. Geschätzt 8.000 Menschen erleiden dies jedes Jahr zu Silvester in Deutschland. Die Charité in Berlin startet jetzt eine klinische Studie mit einem neuen Wirkstoff.
Folge eines Knalltraumas können verminderte Hörfähigkeit, Spätschäden bis hin zum Tinnitus sein. Ein neuer Wirkstoff (AM-111) verspricht nun Hilfe, wenn er innerhalb von 24 Stunden angewandt wird. Zu Silvester bietet die Berliner Charité eine Behandlung mit dem Wirkstoff im Rahmen einer klinischen Studie an. Betroffen können sich dort mit dem neuen Stoff behandeln lassen.
Nachfolgend ein paar weitere Informationen - interessant zwar nur für Menschen aus Berlin und Umland.
"Wer in der Silvesternacht ein starkes Knalltrauma erleidet, kann sich an einer klinischen Studie der Hals-Nasen-Ohrenklinik der Charité - Universitätsmedizin Berlin beteiligen und mit dem Wirkstoff AM-111 behandeln lassen.
Voraussetzungen für die Teilnahme sind:
· ein mittlerer bis schwerer Hörverlust (äußert sich z.B. wie Gefühl von "Watte im Ohr" oder Pfeifen im Ohr)
· Mindestalter: 18 Jahre, Höchstalter: 60 Jahre
· ausgeschlossen sind Patienten, die Medikamente einnehmen, die bereits an einer Ohrentzündung leiden, schon einmal einen akuten Hörverlust erlitten haben, an chronischem Tinnitus leiden, aus einem anderen Grund nicht gesund sind, schwangere und stillende Frauen
Wichtig ist eine rasche Behandlung! Wer die genannten Kriterien erfüllt und ein Knalltrauma erlitten hat, sollte baldmöglichst in die Charité Campus Benjamin Franklin, Hindenburgdamm 30 kommen. Dort wird von Silvester 24 Uhr bis Mitternacht des 1.1.2006 die Behandlung mit dem neuen Wirkstoff durchgeführt. Für weitere Fragen ist eine Hotline Tel. 030 - 8445-2403 oder -4768 eingerichtet." (Quelle: IDW)
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