Es lief gerade durch die Blogs hierzulande, wir sind eben durch einen Telepolis-Artikel auf jugendschutzprogramm.de aufmerksam geworden. Dahinter stehen mehrere Erotik-Anbieter, die ein Filtersystem anbieten und damit derzeit als einziges System an einem Modellprojekt der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) teilnehmen.
Da man online checken kann, wie es um die eigene URL bestellt ist, haben wir einmal nachgeschaut und siehe da: reticon.de steht dort auf der schwarzen Liste "Standard gesperrt". Das tut uns aber weiter nicht weh, denn wir befinden uns wenigstens in guter Gesellschaft - Telepolis ist auch gesperrt.
Bei Telepolis gibt es weitere Informationen
"Hinter JusProg stehen zwei der größten deutschen Internet-Erotikanbieter. Vorstandsvorsitzender des Vereins ist Mirko Drenger, seines Zeichens Geschäftsführer der Fundorado GmbH, einer Tochtergesellschaft der freenet AG und der ORION Versand GmbH & Co. KG. Fundorado bezeichnet sich selbst als "Branchenprimus" für Sex- und Erotikangebote im Internet. Wer sich schriftlich mit Fragen an JusProg e.V. wenden will, der muss dafür eine Brieffachadresse der Inter Content KG anschreiben. Inter Content ist einer der größten Anbieter von Pornographie im deutschsprachigen Teil des Internets. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der Bauer Verlagsgruppe, einem der größten deutschen Medienunternehmen. Unterstützt wird JusProg e.V. auch vom Bundesverband Erotikhandel e.V. und Bild.de." (Quelle: Telepolis)
Wenn wir nicht gerade unsere News zur "Online Petition gegen Indizierung und Sperrung unterschreiben" geschrieben hätten und in Deutschland alle Zeichen auf Filterung und Zensur stehen, würde mich das weiter nicht groß interessieren.
Weitere Informationen
- Jugendschutz und politische Zensur
- Der Filteranbieter: JusProg e.V.
- Fefe hat auch eine Meldung dazu
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