Das zentrale Medium der 12-19 Jährigen in Deutschland ist das Handy. Die Ergebnisse der JIM-Studie 2005 (Jugend, Information (Multi-)Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest zeigen, dass 92 Prozent der Jugendlichen in Deutschland ein Handy haben.
Die komplette Studie wird Anfang Dezember veröffentlicht. Einige Daten hat das MPFS allerdings jetzt schon veröffentlicht. So ist der Besitz eines Handys unabhängig vom Bildungsgrad. Allerdings spielt der Schultyp eine Rolle, wenn man fragt, wer Klingeltöne auf sein Handy lädt (Hauptschule: 31 Prozent, Realschule: 21 Prozent, Gymnasium: 7 Prozent).
Interessant auch, dass die häufigste Nutzung der Handys nicht im Telefonieren besteht, sondern SMS der zentrale Dienst ist (MMS hingegen spielt bisher keine große Rolle).
Die Studie basiert auf einer repräsentativen Telefonumfrage, in der bundesweit über 1.200 Jugendliche (12-19 Jahre) im Zeitraum Juni-Juli 2005 befragt wurden.
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