Ein Forschungsprojekt an der Universität Leipzig untersucht in einer Langzeitstudie wie Jugendliche ihren Medienalltag gestalten: "Die Ergebnisse zeigen, dass Online- SpielerInnen in der Mehrzahl nicht vereinsamte ‚Problemfälle' sind, sondern mit anderen zusammen spielen und sozial eingebunden sind." (Professor Dr. Bernd Schorb, Professor für Medienpädagogik und Weiterbildung)
Die Games Convention in Leipzig treibt das Thema Computerspiele gerade wieder in die Medien. In Specials in Radio und Fernsehen wird sich mit dem Thema auseinandergesetzt. Da kommen die Ergebnisse des Medienkonvergenzprojektes aus Leipzig gerade passend:
"Das Medienkonvergenz Monitoring (MeMo) beobachtet seit 2003 die Entwicklung der Medienkonvergenz und ihrer Relevanz für Heranwachsende. In einer Teiluntersuchung widmet sich das Monitoring dem Phänomen der Online-Spiele. Seit 2005 wurden auf der Games Convention insgesamt 1000 junge Online-SpielerInnen befragt. Die Ergebnisse der soeben abgeschlossenen dritten Welle dieser Langzeituntersuchung basieren auf einer quantitativen Onlinebefragung von 367 und qualitativen Interviews mit 45 Online-SpielerInnen." (Quelle: Universität Leipzig)
Die Forschungsergebnisse stehen dankenswerterweise als PDF-Datei zum Download bereit.
Weitere Informationen:
- Webseite zum Projekt: Medienkonvergenz-Monitoring
- Ergebnisse Medienkonvergenz-Monitoring 2008
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