Gerade läuft auf 3sat und parallel im ZDFTheaterkanal ein sehr spannendes Experiment: Auf 3sat wird gerade live die Aufführung der Zauberflöte aus der Open in Zürich gesendet. Der ZDFTheaterkanal sendet zeitgleich backstage.
[Update 09.11.2008]
Da sich einige Kommentare kritisch fragen, wie wir das denn gut finden können - unsere News bezieht sich auf die Ausstrahlung aus dem Jahre 2007, dort wurde auf meheren Kanälen gleichzeitig übertragen und eine Fassung ohne Kommentare war eben auch möglich. Die Wiederholung, die gestern gezeigt wurde hat mit dem TV-Experiment aus dem Jahr 2007 fast nichts mehr zu tun.
Die Musik verspricht viel: Es dirigiert Harnoncourt - gleichzeitig ist der heutige "Multitasking-Fernseh-Gucker" zum Zappen aufgefordert.
Also schnell eingeschaltet und neben Kultur auch ein Medienexperiment mitgemacht.
"Nachdem Tamino eine Riesenschlange bedroht hatte, sinkt er in eine tiefe Ohnmacht. Die drei Damen der Königin der Nacht retten ihn aus der bedrohlichen Lage. So trifft er auf die Königin und auf die liebreizende Pamina. Papageno interessiert sich mehr für Trinken und Essen, dann aber doch für die süße Papagena. Beide, Tamino und Papageno, müssen jedoch zuerst die von Sarastro auferlegten Prüfungen bestehen, bevor sie am Ende ihre Geliebten in die Arme schließen dürfen.
Für die Inszenierung der Mozart-Oper "Die Zauberflöte" zeichnet der Kärntner Martin Kusej, einer der gefragtesten Persönlichkeiten des deutschsprachigen Gegenwartstheaters, verantwortlich. Die musikalische Leitung hat Nikolaus Harnoncourt.
3sat und der ZDFtheaterkanal zeigen in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fernsehen und dem Opernhaus Zürich Mozarts "Zauberflöte" in Starbesetzung als mediales Experiment: Am Donnerstag, 1. März 2007 können Zuschauer zeitgleich während der Live-Übertragung der Oper in 3sat auf dem ZDFtheaterkanal einen Blick hinter die Kulissen der Inszenierung werfen. Bereits ab 18.40 Uhr berichten Monika Schärer, Sandra Studer und Kurt Aeschbacher im ZDFtheaterkanal live über das Geschehen hinter der Bühne. Ab 20.00 Uhr überträgt dann 3sat Wolfgang Amadeus Mozarts beliebteste Oper in der Inszenierung von Martin Kusej live aus dem Opernhaus Zürich. Es dirigiert Nikolaus Harnoncourt. Auch das Schweizer Fernsehen (SF1 und SF2) bietet zeitgleich die Wahl zwischen Opernaufführung und Backstage-Reportage.
Zappen ist an diesem Abend ausdrücklich erwünscht: Während bei 3sat Tamino seine Arie "Dies Bildnis ist bezaubernd schön" an Pamina auf der Bühne singt, kann der Zuschauer zum ZDFtheaterkanal umschalten und sehen, was die "Königin der Nacht" gerade hinter den Kulissen macht. "Die Möglichkeit sich zwischen dem Blick auf die Bühne und dem hinter die Kulissen zu entscheiden, ist einzigartig", so Alexander Pereira, Direktor des Opernhauses Zürich.
Das Fernsehexperiment gibt dem Betrachter zu Hause die Möglichkeit, neben dem ästhetischen und gesellschaftlichen Ereignis der Opernaufführung, einzutauchen in die ihm normalerweise unzugängliche Welt hinter der Bühne.
Die "Traumfabrik Theater" wird als beeinduckender Organismus aus künstlerischen und technischen Elementen und Abläufen greifbar." (Quelle: 3sat)


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Kommentarbereich
3 Kommentar(e) zu "Jetzt schauen: Zauberflöte auf 3sat"Aufführung der Zauberflöte aus der Oper in Zürich. Sehr geehrte Damen und Herren, zu Recht wird von Reaktionen auf dieses sogenannte "spannende Experiment" Fairness und Respekt erwartet. Ich finde, dass die Verantwortlichen für diese Aktion es an Respekt gegenüber Mozart und dem Musikhörer fehlen lassen. Die Kommentare unterbrechen den musikalischen Zusammenhang in unerträglicher Weise. Schade um die Musik! Kann Harnoncourt dieses zugelassen haben? Mit freundlichen Grüßen Dr. Siegfried von Niswandt
08.11.2008 21:04
Was soll der Quatsch? Sie schreiben, man könne wählen, aber auf 3 Sat wird man gezwungen zu Beginn der Bildnis Arie Überflüssiges aus der Garderobe von Frau Mosuc hören und später wieder ineiner Tamino-Arie wird der Chor auf der Treppe begrüßt. Herrn Strehl und anderen gegenüber einfach mehr als rücksichtslos. Die recht interessante Inszenierung von Kusej wird so völlig zerfleddert und kann keine Kraft entwickeln. Von der Traumfabrik Oper als beeindruckendem Organismus wird nichts spürbar, weil die läppischen Einsprengsel nur oberflächlich sind; das könnte man sicher auch faszienierend machen. Hatte bisher von Herrn Aeschbacher eine bessere Meinung als klugem, witzigen Kulturmenschen. Schade.
08.11.2008 21:43
Da sich einige Kommentare kritisch fragen, wie wir das denn gut finden können - unsere News bezieht sich auf die Ausstrahlung aus dem Jahre 2007, dort wurde auf meheren Kanälen gleichzeitig übertragen und eine Fassung ohne Kommentare war eben auch möglich. Die Wiederholung, die gestern gezeigt wurde hat mit dem TV-Experiment aus dem Jahr 2007 fast nichts mehr zu tun.
09.11.2008 09:17
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