Ein Schwerpunkt des Kongresses war das Thema „Partnerbetriebe für jede
Schule“. Unter dem Motto: „Gute Schulen brauchen starke Partner - Die
Zukunft des Lernens gemeinsam gestalten“ diskutierten die 750
Teilnehmer Konzepte und Möglichkeiten, wie eine engere und dauerhafte
Zusammenarbeit von weiterführenden Schulen mit Unternehmen in NRW
aussehen kann. Um Jugendliche auf das Berufsleben vorzubereiten,
brauchen wir praxisorientierte Lehr- und Lernpläne, die vom Kennen zum
Können und vom Wissen zum Anwenden führen, wie Professor Matthias
Landmesser von IBM Deutschland in seinem Referat auf dem Kongress
erklärte.
„Als Stiftung möchten wir in Zukunft Strukturen aufbauen, die es den
Schulen und Unternehmen ermöglichen, dauerhafte Partnerschaften zum
beidseitigen Nutzen miteinander einzugehen“, erklärt Roland Berger,
Vorstand der Stiftung Partner für Schule NRW.
Schon heute haben ein Drittel aller weiterführenden Schulen in NRW
einen Partnerbetrieb, mit dem sie eng kooperieren. Dies ergab eine
Umfrage, die die Stiftung im Auftrag des Ausbildungskonsenses NRW bei
allen weiterführenden allgemeinbildenden Schulen durchgeführt hat.
„Ziel der von uns angestrebten Partnerschaften ist es, die Schulen für
ihr Umfeld zu öffnen, die Unterrichtsqualität durch einen stärkeren
Bezug zur Praxis zu bereichern“, fügte Berger hinzu.
Dies verbessere außerdem die Berufswahlvorbereitung der Schülerinnen
und Schüler. Denn schon heute stellten über 80 Prozent der bestehenden
Partnerschaften die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf den
Beruf in den Mittelpunkt der Zusammenarbeit. „Gute Leistungen in der
Schule sind kein Garant für gute Leistungen im Beruf“, so Professor
Matthias Landmesser, Leiter der Personalentwicklung, IBM Deutschland
GmbH, in seinem Impulsreferat. „Untersuchungen in unserem Unternehmen
zeigen, dass Mitarbeiter mit ausgeprägten überfachlichen Fähigkeiten
die besten Voraussetzungen für überdurchschnittlichen Berufserfolg
haben.
Die Folgerung daraus kann für uns nur heißen, dass sich die Lehrpläne an den Schulen noch stärker an der Praxis orientieren müssen, wie dies auch durch eine enge Zusammenarbeit zwischen einzelnen Schulen und Unternehmen erreicht werden kann“.
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(Quelle: Stiftung Partner für Schule NRW)
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