Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert seit September ein bundesweites Projekt, das rund um das Thema Open Access informieren soll. Neben der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI) sind die Universitäten Bielefeld, Göttingen, Konstanz und die FU Berlin beteiligt. Ziel ist es, zentrale und gute aufbereitete Informationen zu Open Access zur Verfügung zu stellen und so die Debatte hier zu stärken.
Bisher ist gerade in Deutschland Open Access als Publikationsform nur wenig bekannt - publiziert wird noch viel weniger unter Open Access.
Was ist Open Access?
Die Initiative ist sehr zu begrüßen - freier Zugang zu Informationen (die ja häufig in staatlich geförderten Projekten entstehen) ist heutzutage essentiell.
"Unter Open-Access-Publikationen versteht man weltweit frei zugängliche wissenschaftliche Veröffentlichungen im Internet. Ziel der Open-Access-Bewegung ist eine stärkere Nutzung dieser Publikationsform, um so die Verbreitung und Nutzung wissenschaftlichen Wissens zu maximieren. Die Rezeption von Open-Access-Publikationen ist in der Regel, wie neuere Studien zeigen [1], schon heute um ein Vielfaches höher als bei traditionell kostenpflichtigen Veröffentlichungen. Dies bedeutet für die einzelnen Autoren und Autorinnen, aber auch für deren Institutionen eine nachweisbar bessere "Sichtbarkeit" in der internationalen Scientific Community. Die Unterzeichnung der "Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" [2] durch zahlreiche nationale und internationale Wissenschafts- und Fördereinrichtungen und eine wachsende Zahl an Universitäten unterstreicht die gesamtwissenschaftspolitische Bedeutung von Open Access." (Quelle: DFG)
Die Plattform soll bis Mai 2007 aufgebaut sein, erste Informationen gibt es schon jetzt unter:
http://www.openaccess-germany.de
Weitere Informationen zu Open Access
Zwei Beispiele für Open Access
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