Am 27. Oktober 2005 wird der Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2005 an die freien Wissenschaftsjournalisten Dr. Irene Meichsner und Ralf Krauter vergeben. Der Preis ist mit 5.000 EUR dotiert und wird an die beiden Journalisten vergeben, da sie komplexe wissenschaftliche Themen einem breiten Publikum anschaulich näherbrachten.
Der Holtzbrink-Preis wird 2005 zum 11. Mal vergeben.
Aus der Begründung der Jury:
" Begründung der Jury
Kategorie Print: Dr. Irene Meichsner,
Dr. Irene Meichsner, freie Wissenschaftsjournalistin, Jg. 1952, wird mit dem Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2005 ausgezeichnet
für ihre breitgefächerten, herausragenden journalistischen Arbeiten, insbesondere für ihre sorgfältig recherchierten Beiträge in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über neue Ansätze zur Behandlung von Haarausfall "Alles hängt an einem Haar" und in ZEIT Wissen über die Gefahr der Grippe-Pandemie, mögliche Folgen und Vorsorgemaßnahmen "Schlimmer als Krebs". Ihre anschaulich und fundiert aufbereiteten Beiträge sind beste Beispiele dafür, wie komplexe wissenschaftliche Sachverhalte einem breiten Publikum spannend und originell vermittelt werden können. Die von der Autorin im Kölner Stadtanzeiger betreute Seite Natur und Wissenschaft und die dort veröffentlichten aktuellen Berichte, Interviews und Nachrichten tragen mit ihrer Vielfalt an Themen in vorbildlicher Weise dazu bei, die breite Öffentlichkeit für die Wissenschaft zu interessieren.
Kategorie elektronische Medien: Ralf Krauter,
Ralf Krauter, freier Wissenschaftsjournalist, Jg. 1972, erhält den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2005 für seine herausragenden Arbeiten im Bereich Hörfunk. Sein Beitrag im Deutschlandfunk zur Wissensgeschichte "Meilensteine zum Mythos" erläutert eindrucksvoll die Entwicklung Einsteins vom unbekannten Wissenschaftler zum Weltstar und die Faszination, die von Wissenschaftlern ausgehen kann. Mit exakt recherchierten Hörfunkbeiträgen zu Medizinthemen wie "Durchbruch oder Dammbruch", zur Arbeit koreanischer Wissenschaftler im Bereich der Stammzellenforschung und zu Themen der Wissenschaftsstatistik "Schön gerechnet - die Lebenslüge der klinischen Forschung", zeigt Ralf Krauter seine herausragende Vielseitigkeit in der Wissenschaftspublizistik. Durch geschickten Einsatz der Hörfunkmöglichkeiten und die sorgfältige Aufbereitung der Informationen gelingt es dem Autor, Wissenschaft anschaulich und verständlich einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen." (Quelle: Pressemeldung IDW-Online)
Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Symposiums an der Humboldt-Universität Berlin am 27. Oktober statt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vf-holtzbrinck.de
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