Das Hochschulmagazin aus dem Hause HIS (Hochschul-Information-Systeme) soll ab 2007 vierteljährliche erscheinen. Die aktuelle Ausgabe setzt sich in einem Schwerpunkt mit dem Thema des demographischen Wandels auseinander.
Die demographische Entwicklung hält gerade für Hochschulen und in weiterer Konsequenz die Hochschulpolitik große Herausforderungen bereit:
Gleichzeitig mit dem kommenden "Berg" an Studierenden wird ja auch immer wieder gefordert, den prozentualen Anteil an Studierenden eines Jahrgangs zu steigern. Dass Hochschulen das kaum "aus sich heraus" leisten werden können, dürfte klar sein. Dass ab 2025 eine gegenläufige Entwicklung einsetzt macht das Thema sicherlich nicht leichter."Der nach den prognostizierten Studierendenzahlen zu erwartende ”Studierendenberg” wird nur durch einen gesellschaftlichen Kraftakt weit über den aktuell beschlossenen Hochschulpakt hinaus konstruktiv zu bewältigen sein. Das Paradoxon: Nach 2025 verläuft die absehbare Entwicklung in umgekehrter Richtung, aller Voraussicht nach wird die Bildungspolitik dann ganz neue Akzente setzen müssen." (Quelle: HIS)
Positiv am HIS-Magazin ist zu erwähnen, dass die Ausgaben komplett und kostenlos im Web zur Verfügung stehen.
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Gleichzeitig gibt es allerdings auch gegenteilige Stimmen, die den "Studentenberg" zurückweisen. Zu Ihnen gehört beispielsweise der Bildungsökonom Dieter Dohmen.
Wie belastbar Dohmens Gegenthese ist, muss sich allerdings erst noch zeigen. Im Interview in der TAZ liest es sich so:
"Dafür gibt es verschiedene Gründe wie die offenbar stark abschreckende Wirkung der Studiengebühren. Allerdings wirkt sich auch die Teilung des Studiums in eine Bachelor- und eine Masterphase negativ aus. Die neuen Studiengänge seien teilweise schlecht organisiert und der Übergang ins Masterstudium stark begrenzt (siehe unten). Deswegen kämen weniger Studierende an die Universitäten und Fachhochschulen. Folge dieser Politik der Studentenabschreckung werde ein erheblicher Fachkräftemangel sein, folgert Dieter Dohmen." (Quelle: TAZ)
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