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Harvard setzt auf Open Access

Harvard setzt auf Open Access

21.02.2008, (MR)

Immer mehr Universitäten öffnen sich dem Open Access-Gedanken. Bisher setzt sich Open Access eher in den naturwissenschaftlichen Bereichen durch. Wir haben schon oft berichtet, dass der Gedanke in den Geisteswissenschaften es recht schwer hat. Mit der "Faculty of Arts and Sciences" der harvard University setzt jetzt eine renommierte Einrichtung auf Open Access.

Open Access wird dabei nicht verpflichtend sondern steht den Wissenschaftlern als Option zur Verfügung. Harvard ist wohl mit den Verlagen und deren Politik mehr als unzufrieden - fragt man vor allem in Unibibliotheken nach, ist das sicher mehr als verständlich:

"“This is a large and very important step for scholars throughout the country. IT should be a very powerful message to the academic community that we want and should have more control over how our work is used and disseminated,” added Shieber, James O. Welch Jr. and Virginia B. Welch Professor of Computer Science." (Quelle: Harvard News)

Harvard kooperiert schon seit einiger Zeit mit Google scholar und möchte die Arbeiten jetzt auch darüber verfügbar machen.

Schön ist, dass die Meldung weltweit ein großes Echo findet - vielleicht entscheiden sich auch hierzulande einige mehr für den Open Access Gedanken.

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