Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich kritisch zu den Ergebnissen der 311. Kultusministerkonferenz geäußert. Sie warf der KMK vor allem vor, widersprüchlich in der Hochschulpolitik zu agieren. Hier passten Äußerungen nicht zu den angedachten Reformen.
So äußert sich der Vorsitzende der GEW Ulrich Thöne:
"Die KMK wolle die Studienbewerber auf Hochschulen und Regionen besser verteilen, ist aber gleichzeitig dabei, die Zentrale Vergabe für Studienplätze (ZVS) abzuschaffen, unterstrich Thöne: „Wir setzen uns für den Erhalt der ZVS ein, sie sorgt für die gerechte Vergabe von Studienplätzen.“ Die Kultusminister wüssten nicht, wie man das Lehrangebot angesichts steigender Studienanfängerzahlen erweitern soll und verlangen von den Hochschulen, zusätzlich zwei Abiturientenjahrgänge in einem Jahr aufzunehmen." (Pressemitteilung GEW).
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