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Geschichte: CIA Dokumente freigeben

Geschichte: CIA Dokumente freigeben

27.06.2007, (MR)

Die CIA hat am 26. Juni einige Dokumente im Rahmen des Freedom Information Act freigegeben. In CAESAR-POLO-ESAU Papieren finden sich 147 Dokumente mit insgesamt 11.000 Seiten, darunter auch einiges zu Ost-Deutschland/DDR und der Sowjetunion zwischen 1953 und 1973.

Es handelt sich häufig um Analysen und Einschätzungen, die die CIA zu ganz unterschiedlichen Themen abgegeben hat. So findet man beispielsweise ein 6-seitiges Dossier "Germany" vom 16. Juli 1953, das die Lage in Ostdeutschland beschreibt:

"Outside the Soviet Union, the situation in Germany was to provide the clearest indication of the problem faced by the new Soviet leadership and the difficulty which IT had in handling them. Difficulty in larger policy questions is perhaps inherent in the nature of the collegial leadership, where differing opinions must be revolved and where mistaken policy can react disastroursly on its chief proponent." (Quelle: CIA)

Die Dokumente werden als PDF-Dokument zur Verfügung gestellt - einige Stellen sind zensiert, wohl um Namen etc. aus den Berichten herauszunehmen.

Auf 115 Seiten findet sich so auch "Strains in Soviet-East German Relations: 1962-1967", es beschreibt das Verhältnis Ostdeutschlands und der USSR nach der Kuba-Krise 1962.

Sehr viel spannender Lesestoff, sicher nicht nur für Historiker, Teile bzw. Auszüge sind sicher auch im Geschichtsunterricht geeignet (zumindest hätte ich es als Schüler spannend gefunden) - es bietet sich in Kooperation mit einem Englischkurs an.

aufmerksam geworden via Fefes Blog

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