Die Juni-Ausgabe der Zeitschrift Gehirn&Geist (6/2008) ist soeben erschienen. In einem Artikel geht es um die Generation Handy: 94 Prozent der 12-19 Jährigen besitzen demnach ein Handy. Die dauernde Erreichbarkeit (mit der natürlich auch die Erwartung auf Erreichbarkeit einhergeht) verändert "die Jugend".
Nachfolgend ein Auszug des Artikels - mit freundlicher Genehmigung des Spektrum-Verlags:
"Mobiltelefone sind aus dem Leben von
Jugendlichen kaum mehr wegzudenken – und wirken neuesten Studien von
Psychologen zufolge durchaus positiv auf den Umgang der Kids mit ihren
Eltern.
Dass die ständige Vernetzung der Teenager untereinander
geradezu als Stimmungsaufheller wirken kann, darauf deuten die
Ergebnisse einer umfangreichen norwegischen Studie aus dem Jahr 2005
hin. Allein die Möglichkeit, die beste Freundin oder die Eltern immer
anfunken zu können, hilft anscheinend gebeutelten Pubertierenden gegen
Anfälle von Unsicherheit und Einsamkeit.
Zu den negativen Einflüssen der Handy-Kultur gehören hingegen
Videos von Schlägereien, wie sie zuletzt auch wiederholt in den Medien
thematisiert wurden. Experten sind sich einig, dass Eltern und Lehrer
Jugendliche beim konstruktiven Umgang mit dem Handy unterstützen
müssen. An unpassenden Orten nicht zu laut zu telefonieren, ist aber
auch für so manchen erwachsenen Handynutzer nicht selbstverständlich." (Quelle: Gehirn&Geist, 6/2008)
Weitere Informationen unter:
www.gehirn-und-geist.de
Informationen zum Artikel