BILD und Telepolis berichten über das gleiche Thema: Der Hirnforscher
Manfred Spitzer warnt vor Fernsehkonsum - nicht nur, dass sich das
Gehirn nicht normal entwickelt, langfristig droht der Tod durch
Fernsehkonsum.
Ok, ehrlicherweise muss man zugeben, dass in Telepolis Ernst Corinth in einer Glosse über das neue Buch von Spitzer berichtet.
Für BILD dagegen ist die Meldung eine "Nachricht" und die Abteilung "Schlagzeile" hat bei BILD auch wieder ganze Arbeit geleistet: "20.000 Deutsche sterben pro Jahr durch zu viel TV".
Ok, die Zahl der Toten ist eine Hochrechnung Spitzers für das Jahr 2020, aber egal. Als Fakt bleibt ganz banal übrig, dass Menschen, die viel Fernseh schauen, sich wenig bewegen, ungesund ernähren. Auf die vielleicht brisantere These geht keiner der Artikel ein, dass sich das Gehirn durch TV-Konsum anders entwickelt.
Bleibt als Fazit: Eine bessere Werbung hätte das Buch zum Start nicht bekommen können.
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