Allen Unkenrufen zum Trotz gehen immer mehr junge Menschen während ihres Studiums ins Ausland: Zwischen 2008 und 2009 nutzten nahezu 200.000 Studierende das europäische Austauschprogramm Erasmus – eine neuer Rekord.
Derzeit stehen den Studierenden monatlich 272 Euro aus dem Förderprogramm zur Deckung ihrer Lebenshaltungskosten zur Verfügung. Derzeit nehmen über 4000 Hochschuleinrichtungen in 33 europäischen Ländern an dem Erasmusprogramm teil. Dabei nutzen Studierende aus Spanien, Frankreich und Deutschland das Austauschprogramm am intensivsten. Diese Länder liegen auch als die beliebtesten Ziele vorne.
Die im Gastland absolvierten Lehrveranstaltungen werden von der Heimatuniversität angerechnet. So ist sichergestellt, dass der Auslandsaufenthalt keine Lücke in den Studienverlauf reißt.
Seit dem Start der Erasmus-Programme 1987 profitierten insgesamt mehr als zwei Millionen junge Menschen von der Förderung. An den Programmen beteiligen sich die 27 EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Türkei. Im vergangenen Jahr waren 63 Prozent der Erasmus-Studenten weiblich.
Seit seinem Start im Jahr 1987 haben mehr als 2,2 Millionen Studierende am Erasmus-Programm teilgenommen, das damit zu den beliebtesten EU-Programmen gehört. Das Programm bietet Studierenden die Möglichkeit, für drei bis zwölf Monate in einem anderen europäischen Land zu studieren oder ein Praktikum zu absolvieren. (Quelle: EU)
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