Heutige Genforschung wäre ohne die (sicher ermüdende) Erbsenzählerei von Johann Gregor Mendel nicht denkbar. Er legte die Grundlagen für die Theorie der Vererbung - Mendel starb am 6 Januar 1884 in Brünn. Er untersuchte die Vererbung anhand von Erbsen und hat in seinem Leben wohl an die 300.000 Erbsen sortiert.
Mendel war Augustiner-Mönch in Brünn, nach einem erfolglosen Ausflug ins Lehramt studierte er schließlich in Wien und begann dort mit der Untersuchung von Pflanzen und dann auch schließlich mit der Analyse der Erbsen.
"Er betrachtete Merkmale der Erbsenpflanzen und -samen, die klar zu unterscheiden waren, beispielsweise rot- oder weißblühende Erbsen, solche mit gelben oder grünen Samen usw. Er kreuzte, indem er die Pollen der einen Rasse auf die Narben der anderen Rasse brachte. Mit dieser alten Technik untersuchte er ungewöhnlich viele Pflänzchen. Aus 355 künstlichen Befruchtungen zog er 12.980 Pflanzenhybriden und konnte so gesicherte Resultate von der regelhaften Aufspaltung der Merkmale vorweisen." (Quelle: Wikipedia)
In Biologie sind uns sicher allen die Mendelschen Regeln begegnet (Uniformitätsregel, Spaltungsregel, Neukombinationsregel ...) zur Sicherheit noch einmal bei Wikipedia nachlesen: Mendelsche Regeln.
Seine Forschungsergebnisse bekommen allerdings erst Jahre nach seinem Tod eine Bedeutung in der Erforschung der Evolution.
WDR 5 bringt am 06. Januar im Rahmen der Reihe Zeitzeichen einen Beitrag über Gregor Mendel (9:05-9:20 Uhr), der Beitrag wird auch am 06. Januar um 17:45 auf WDR 3 wiederholt.
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