Am gestrigen Freitag wurde der Kreis möglicher Bildungs-Leuchttürme an deutschen Universitäten erweitert. Die zweite Runde im Rahmen der Exzellenzinitiative wurde entschieden. Insgesamt 8 Universitäten dürfen nun einen Vollantrag im prestigeträchtigen Topf "Zukunftskonzepte" stellen.
Im Oktober 2007 wird dann entschieden, welche Universitäten dann auch den inoffiziellen Titel "Elite-Uni" tragen dürfen. Neben Prestige geht es in erster Linie natürlich um die Fördergelder, die angesichts knapper Haushalte für die Universitäten vom großem Interesse sind.
In der Förderlinie "Graduiertenschulen" sind 44 Projekte aufgefordert einen Vollantrag einzureichen, bei den Exzellenzclustern sind es 40 und wie bereits erwähnt 8 im Rahmen der Zukunftskonzepte.
Schaut man sich die Verteilung auf der Landkarte an, so ist das Südgefälle etwas abgeschwächt. Mit Bochum und Aachen sind zwei NRW-Universitäten im Bereich Zukunftskonzepte vertreten. Dass die FU Berlin und die HU Berlin beide einen Antrag in den Zukunftskonzepten einreichen dürfen, ist sicherlich für manche überraschend, Freiburg, Göttingen, Heidelberg und Konstanz sind die weiteren Kandidaten für den Elite-Titel. Ost-Universitäten sind hier weiterhin nicht vertreten.
Begutachtet wurden die Anträge von einer international besetzten Jury.
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