Es gibt nichts, was es nicht gibt: An der Universität Freiburg wird am 01. März ein Testlauf mit elektronischen Klausuren via IPads durchgeführt.
Argumente für das Ipad seien vor allem die Mobilität, Einfachheit in der Bedienung und die reduzierte Geräuschkulisse - so heißt es im E-Learning-Blog an der Uni Freiburg.
"Prof. Gerhard Schneider, der Leiter des Rechenzentrums der Universität Freiburg, und seine beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter vom Lehrstuhl für Kommunikationssysteme Dennis Wehrle und Konrad Meier testen am 1.März diese Klausurlösung mit Studierenden der Informatik. Dabei betritt die Universität Freiburg als erste in Baden-Württemberg Neuland, indem sie in Kooperation mit der eduToolbox@Bri-C GmbH in einem mobilen Testcenter iPads von Apple einsetzt. Diese sind im Gegensatz zu anderen Tablet PCs absolut geräuschlos und gewähren durch ein Minimum an Schnittstellen ein stark reduziertes Risiko für Fehleingaben oder gar Täuschungsversuche. Der Testlauf ist deshalb ein großer Schritt im nicht mehr aufzuhaltenden Wandel der Prüfungsmodalitäten an deutschen Universitäten." (Quelle: Ipad Einsatz für E-Klausuren)
Als Pädagoge tue ich mich mit E-Klausuren immer etwas schwer. Didaktisch anspruchsvolle elektronische Klausuren durchzuführen ist bereits im Vorfeld ein immenser Aufwand. Das auch noch in ein durchführbares (mit allen technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen) Szenario zu überführen, kostet viel Zeit und Aufwand. Trotzdem geht der Trend momentan hin zur E-Klausur - nicht in allen Fächern aber doch einer ganzen Reihe.
Es wird interessant sein, welche Erfahrungen die Freiburger hier sammeln (das Ipad als Eingabegerät ist für mich da eher das letzte Problem in einer langen Kette an Fragestellungen).
An der Uni Bonn sind wir derzeit eher im Bereich der Vorüberlegungen und E-Learning-Tools als schon in realen Testszenarien.
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