Nach einer aktuellen Studie der HIS ist E-Learning an deutsche Hochschulen inzwischen Standard. Demnach setzen 87 Prozent der Hochschulen in irgendeiner Form E-Learning ein. Die Studie wird im Detail auf der Tagung eUniversity – Update Bologna diese Woche in Bonn vorgestellt.
E-Learning reiht sich inzwischen mehr und mehr in eine IT-Gesamtstrategie ein und wird als ein Bestandteil und mehreren gesehen. Interessant auch die Aussage, dass hier eher eine strategische Ausrichtung verfolgt wird als einfaches "Geldsparen".
Allerdings bleiben aus meiner Sicht hier viele Fragen weiterhin offen - denn wie beim IT-Einsatz beispielsweise in Schulen ist die Quantität nur ein Teil des Puzzles, viel spannender allerdings sicher auch aufwändiger zu erheben ist der qualitative Part.
""Im Vergleich zu früheren Erhebungen überrascht, dass es den Hochschulen beim Thema digitale Technologien vor allem um Wettbewerbsvorteile geht, weniger um Einsparpotenziale. Reputation statt Rendite heißt das Motto", sagt Dr. Ulrich Schmid, Geschäftsführer des Multimedia Kontor Hamburg." (Quelle: E-Teaching.org)
Was machen denn die 87% der Hochschulen mit E-Learning? Wie viele Veranstaltungen nutzen E-Learning und vor allem wie? Erfolgt hier Austausch, werden nur Dateien und Termine abgelegt etcpp.? Und nicht zuletzt wie viele E-Learning-Plattformen gibt es denn pro Hochschule?
Spannende Fragen - ein Teil wird sicher auf der Tagung diese Woche in Bonn beantwortet werden können, bei vielen dieser Frage ist allerdings auch noch einiges an Arbeit in den Hochschulen zu erledigen.
Wen es interessiert - und wer Zeit hat, ich selbst werde beide Tage dienstlich für die Universität Bonn vor Ort sein.
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