Kontakt  Presse  reticon-Redakteure   Impressum   Datenschutz  
reticon Bildung und Neue Medien
reticon - Bildung und Neue Medien

Die Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich

M. Mitscherlich - Bildrechte WDR

Die Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich

07.08.2005, (MR)

Am 13. August 2005 sendet Arte eine Dokumentation über die Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich. Sie ist gemeinsam mit ihrem Mann Alexander Autorin des bekannten Buches "Die Unfähigkeit zu trauern" (1967). Margarete Mitscherlich ist heute 88 Jahre alt.

Aus der Ankündigung von Arte:
"

Margarete Mitscherlich ist heute 87 Jahre alt, hellwach und erstaunlich vorurteilsfrei. Ihr Leben lang hat sie Menschen und ihre Verhaltensweisen beobachtet und analysiert. Unabhängigkeit und selbständiges Denken gewähren der jung gebliebenen Psychoanalytikerin bis heute einen offenen Blick auf die Welt. Sie kritisiert die ausgebliebene Trauerarbeit der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg, sie empört sich über die politische Ohnmacht der Frauen und sie kritisiert veralterte Methoden der Psychoanalyse" Quelle: Arte

Aus Wikipedia zum Leben von Margarete Mitscherlich:
"

Ab 1951 arbeitete Margarete Nielsen zusammen mit dem Arzt, Psychoanalytiker und Sozialpsychologen Alexander Mitscherlich an der von ihm geleiteten psychosomatischen Klinik in Heidelberg. 1949 kam ihr gemeinsamer Sohn Mathias zur Welt. 1950 promovierte Margarete Nielsen in Tübingen zum „Doktor der Medizin“. In den 1950-er Jahren erfolgte in Heidelberg, Stuttgart und London ihre psychoanalytische Ausbildung.

Margarete Nielsen und Alexander Mitscherlich haben 1955 geheiratet. Damals untersuchten beide gemeinsam den Massenwahn zur Zeit des „Dritten Reiches“. 1967 zog das Ehepaar nach Frankfurt am Main, wo Margarete Mitscherlich am 1960 gegründeten Sigmund-Freud-Institut lehrte. Das Forscherpaar verfasste das Buch „Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Verhaltens“ (1967).

In diesem Werk fragten Alexander und Margarete Mitscherlich, ob der Mensch nicht „einen der folgenschwersten Fehlwege der Evolution“ darstelle, „durch den das Prinzip des Lebendigen seiner Aufhebung entgegenstrebt“. Die Reaktionen reichten von Empörung bis zur Nachdenklichkeit. Mit der pessimistischen Prognose wurde sie bei Machern berüchtigt, bei Denkern berühmt." Quelle: Wikipedia
Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Margarete_Mitscherlich

 

Informationen zum Artikel

blog comments powered by Disqus

Verwandte Reporte

  • Keine verwandten Reporte gefunden.

RSS & Social Media

rss-Bild
rss-Bild
rss-Bild
rss-Bild

myreticon

E-Mail
Passwort Login

myreticon wird zum 30.06.2012 eingestellt, bitte sichern Sie Ihre Daten.

Infos & Hilfe | Registrieren

Kostenlose Newsletter

Wöchentliches Newsletter
Tägliche Medientipps

E-Mail:  

reticon-Quiz

Wofür steht eigentlich HTML
Ihre Antwort:
 

» Alle reticon Quiz-Fragen

Sprüche & Zitate

Wenn jemand mit mir übereinstimmt, habe ich stets das Gefühl, dass ich Unrecht habe.

Oscar Wilde