Den eigenen Internetzugang analysieren - komische Fragestellung, meist interessiert doch nur ob dieser nun auch schnell genug ist. Inzwischen wird aber immer häufiger die Fragestellung interessant ob auch wirklich alle Daten so schnell durchgelassen werden wie sie können - oder ob irgendwo etwas künstlich gedrosselt wird oder beispielsweise bestimmte Dienste bevorzugt werden.
Die Debatte wird seit längerem unter dem Begriff der "Netzneutralität" geführt und für die Zukunft ist diese Debatte äußerst wichtig. Häufig ist der eigene Provider (d.h. derjenige, bei dem ich meinen Netzzugang "abonniert" habe) nicht nur derjenige, der den Zugang vermittelt sondern auch gleichzeitig selbst Inhalteanbieter. Das ist per se natürlich nicht verboten und erstmal nichts "schlechtes" aber natürlich werden hier Interessenskonflikte aufgebaut. Hat der Kabelnetzbetreiber, der Internet und TV anbietet wirklich das Interesse andere "Internet-TV"-Angebote in sein Netz durchzulassen (ohne damit irgendeinem Kabelnetzbetreiber etwas unterstellen zu wollen)?
Google hat sich immer wieder in diese Debatte eingeklinkt, denn Google hat ein eigenes hohes Interesse an einem "freien" Zugang seiner Kunden ins Netz. Das "M-Lab" ist nun eine Plattform auf der Tools angesammelt werden, mit denen die Kunden selbst ihren Internetzugang darauf überprüfen können, ob z.B. der eigene Provider etwas "blockiert" oder "ausbremst" - z.B. den Bit-Torrent.
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