Der Deutsche Hochschulverband hat heute erneut Reformvorschläge für eine Neuausrichtung des Bologna-Prozesses vorgelegt. Die gesetzten Ziele seien weitestgehend nicht erreicht worden und Detailkorrekturen seien nicht mehr das richtige Mittel.
"„Nur durch massives Gegensteuern kann das weitgehend verspielte Vertrauen in den Bologna-Prozess zurückgewonnen und können die richtigen, bislang aber deutlich verfehlten Ziele wie mehr Mobilität, bessere Vergleichbarkeit der Abschlüsse oder Senkung der Studienabbrecherquote verwirklicht werden.“" (Quelle: DHV)
Stichworte des DHV zu weiteren Reformen sind: Weniger Prüfungen, flexiblere Module, mehr Wahlpflichtfächer und vor allem eine völlige Durchlässigkeit hin zum Master-Studium. Da ist aus meiner Sicht viel Wahres dran - auch wenn ich selbst nicht in der Lehre tätig bin, sondern die neuen Studiengänge eher durch die IT-Brille sehe.
Ob es mit den vorgeschlagenen Reformen dann einfacher sein wird, die gewünschte Mobilität zu erzeugen sei dahingestellt - vielleicht muss man sich irgendwann aber auch von der völligen Vergleichbarkeit von Studiengängen verabschieden.
Weitere Informationen
Informationen zum Artikel