Das c't magazin.tv widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe einem Effekt unserer immer mehr digitalisierten Welt: Durch die Nutzung der digitalen Speicher und Funktionen (PDA, Navigation etc.) können wir uns Dinge in unserem eigenen Speicher (Gehirn) immer schlechter merken.
"Der Termin für den Kinobesuch ist im persönlichen digitalen Assistenten eingetragen. Nachdenken und Gedächtnisarbeit nehmen viele kleine digitale Helferlein ab – und sorgen damit für ein Problem: Wir werden vergesslich. "Digitale Demenz" nennen koreanische Wissenschaftler dieses Phänomen. In dem aufstrebenden, technisierten Land haben sie festgestellt, dass besonders jüngere Menschen, die mit dem Computer aufwachsen, Probleme haben, sich Dinge länger merken zu können." (Quelle: c't)
Sicher ein interessantes Thema - ob sich das wissenschaftlich wirklich konsequent beweisen lässt, sei erst einmal dahingestellt. Man müsste dann auch die Auswirkung von Notizzettel und Post-It auf unsere Gehirnleistung im Vergleich analysieren. Aber solche Effekte sind sicherlich im Alltag durchaus zu beobachten, gerade wer mit Navigationssystem einen Weg fährt, wird Probleme haben den gleichen Weg ohne Navigation noch einmal zu fahren, da man sich die sonst nötigen Wegmarken einfach nicht einprägt (einprägen muss).
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