Mehr als ein Drittel der Kinder (36 Prozent) verfügt sogar über ein eigenes Gerät, der Rest teilt sich den Computer mit Geschwistern und Eltern. „Während die Versorgung mit Computern im Elternhaus mittlerweile fast vollständig erscheint, ergibt sich bei den Internetanschlüssen noch ein anderes Bild,“ so Brigitte Niemer, Projektleiterin der LBS-Initiative Junge Familie. Ein Drittel der Kinder verfügt über keinen Internetzugang, wobei dies besonders auf Hauptschüler zutrifft. Im Verlauf der Studie zeigte sich auch ein Geschlechtereffekt, da Jungen in der Regel häufiger Zugang zu Computern, Internet und anderen elektronischen Medien haben.
Diese Tatsache schlägt sich auch auf die Selbsteinschätzung der Kinder nieder. Nach ihrer Ansicht ist die „Internetkompetenz“ vorrangig Männersache: Die Väter verfügen aus Sicht von Mädchen und Jungen gleichermaßen über die größte Kompetenz in der Familie.
Erst auf Rang 2 folgen die Lehrer. Auffällig ist, dass sich die befragten Jungen in Sachen Internet für kompetenter als ihre Lehrer halten, die Mädchen sich selbst aber eher durchschnittliche Noten geben. Die Mütter werden von beiden Geschlechtern auf den letzten Platz in der Kompetenzrangliste verwiesen.
(Quelle: Bildungsklick)
Informationen zum Artikel