Die Bundeszentrale für politische Bildung möchte bundesweit eine intensivere Kooperation von Schulen und Museen erproben und gestalten. Dazu läuft bis zum 01. Dezember 2009 eine Ausschreibung schule@museum.
Schulen und Museen sind aufgerufen zusammen Konzepte einzureichen - die besten zwei Konzepte werden anschließend gefördert.
"Teilnehmen können „Tandems“ aus Museen und Schulklassen der Sekundarstufe I. Besonders Real-, Haupt- und Förderschulen werden zur Teilnahme aufgerufen. Museen und Schulen können sich nur gemeinsam mit einer Idee für eine Bildungspartnerschaft bewerben. Die besten Konzepte werden über zwei Schuljahre hinweg erprobt. Im Anschluss sollen sie langfristig im Rahmen des Regelunterrichts verwirklicht werden. Die Tandems erhalten eine finanzielle Unterstützung zur Durchführung des Projekts, Beratung durch Experten und Einladungen zu bundesweiten Fachworkshops. Zudem können sie sich mit den anderen Tandems vernetzen.
„Wir möchten, dass durch nachhaltige Partnerschaften zwischen Schule und Museum eine kreative Lernatmosphäre entsteht, die Kindern und Jugendlichen neue Zugänge zu Bildungsinhalten eröffnet. Sie sollen hierbei persönliche und soziale Kompetenzen erwerben und zu kulturellem Engagement motiviert werden“, so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. „Das Museum ist ein idealer Ort, um politisch oder gesellschaftlich relevante Themen zu diskutieren sowie Herkunfts- und Identitätsfragen nachzuspüren“, ergänzt Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung." (Quelle: PM)
Die Aktion schule@museum ist eine Gemeinschaftsaktion des Deutschen Museumsbunds, des BDK-Fachverbands für Kunstpädagogik, des Bundesverbands Museumspädagogik, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Stiftung Mercator.
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